Bluetooth Sicherheit


Wer heute keine Lust hat auf dieses Kabelgewirr rund um die Computerinstallation, der setzt auf Bluetooth. Dieses Funkverfahren wurde Anfang der 1990er Jahre bereit begonnen zu imitieren. Im Februar 2001 wurde die erste Version von Bluetooth präsentiert, auf deren Basis marktgerechte Produkte entwickelt werden konnten. Vorversionen beinhalteten Fehler und waren für den Einsatz am Markt noch nicht ausgereift genug.

Was geschichtlich gesehen bei Bluetooth noch sehr interessant ist, ist die Namensgeschichte dieses Funkstandards. Denn Bluetooth ist eine Hommage an den im 10. Jahrhundert lebenden dänischen Wikingerkönig Harald Blauzahn. Dieser war für seine Kommunikationsfähigkeit bekannt geworden. So gelang es ihm auch Dänemark weitgehend zu christianisieren und auch zu vereinen. Dabei erfolgt die Namensgebung für diesen Funkstandard vor allem aus dem Grund, weil an der Entwicklung von Bluetooth vor allem skandinavische Firmen beteiligt waren.

Dank Bluetooth ist es heute möglich schnell mal sein Handy mit dem eigenen elektronischen Kalender zu synchronisieren oder die Bilder vom Handy der Freundin von der Party am Wochenende auf die eigene Speicherkarte zu kopieren. Dank der Hilfe von Bluetooth ist es aber auch möglich das Mobiltelefon als Modem zu verwenden. Dank dem Übertragungsstandards Bluetooth lassen sich derartige Aufgaben zudem auch noch in wenigen Sekunden erledigen, und das Ganze natürlich ohne aufwendiges und langwieriges Verkabeln von Laptop bzw. Handy. Auch gibt es spezielle Handy Software für Bluetooth Anwendungen.

Der Sicherheit wegen ist es allerdings so, dass Bluetooth am Gerät aber immer nur dann eingeschaltet lassen, wenn man es auch wirklich nutzen möchte. Auch sollte man die Sichtbarkeit des Geräts selbst so gut wie nur möglich eingeschränkt lassen. Datendieben sollte überhaupt keine Chance gelassen werden. Kauft man ein neues Handy, sollte man unbedingt sofort überprüfen, ob Bluetooth standardmäßig ein- oder ausgeschaltet ist. Häufig ist es so, dass diese Funktion tatsächlich von der Standardeinstellung des Handys her ab Werk eingeschaltet ist. Zugriffe aufs Handy können über Bluetooth allerdings nur noch bei den älteren Modellen passieren. Bei neueren Modellen ist dies so gut wie ausgeschlossen. Hierfür bedürfte es schon eines Hackerprogramms.

Allgemein ist im Umgang mit Bluetooth aber auf Sicherheit zu achten. Auch darauf, wem man den Zugang zum eigenen Handy gewährt über Bluetooth. Denn war ein Handy schon einmal legal verbunden, so lässt sich dies mit der richtigen Software jederzeit wiederholen - ohne das Wissen des Betroffenen. Allerdings: Wer ohne das Wissen und das Einverständnis des Inhabers auf die Daten eines fremden Telefons zugreift, dann handelt er illegal und kann strafrechtlich belangt werden. Eine Mitschuld allerdings trifft den Geschädigten dann, wenn er das Handy nicht ausreichend geschützt hat.